Blade Flip: Die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Trommelschmierung
Werden Trommelreinigungsklingen und Fotorezeptortrommeln nicht ausreichend geschmiert, kann dies zu schweren Schäden an der Trommelbeschichtung durch Klingenklappern oder Klingenkippen führen. Der Schweregrad der Trommelbeschichtungsschäden variiert je nach Klingenproblem und Trommeltyp.
Trommelreinigungsklingen sind so konzipiert, dass sie nach dem "Stick-and-Slip"-Prinzip arbeiten. Wenn sich die Trommel zu drehen beginnt, "klebt" die Klingenkante leicht an der Trommeloberfläche und bewegt sich leicht mit der Trommel, während sie sich dreht. Bei ordnungsgemäßer Schmierung "gleitet" die Klinge dann in der entgegengesetzten Richtung der Trommeldrehung an der Oberfläche der Trommel entlang. Trommelreinigungsklingen bestehen in der Regel aus Urethan, einem gummiartigen Material, das sehr haltbar und verschleißfest ist. Da Urethan auch relativ "klebrig" ist, ist eine ordnungsgemäße Schmierung der Klingenkante und der Trommeloberfläche unerlässlich, damit sich die Klingenkante während der Drehung ordnungsgemäß entlang dieser Oberfläche bewegen kann.
Wenn das Schmiermittel nicht gründlich auf die Trommeloberfläche und die Messerkante aufgetragen wird, kann es zu einem Flattern oder Umkippen des Messers kommen. Wenn die Enden der Messerkante nicht gründlich geschmiert sind, bleiben sie länger an der Trommel haften und bewegen sich weiter mit der Trommel als sie sollten. Die Enden des Messers rutschen dann leicht, bleiben aber wiederum länger an der Trommel haften und bewegen sich weiter mit der Trommel als sie sollten. Infolgedessen "rattert" (springt) die Klinge während der Drehung über die Trommeloberfläche und erzeugt in regelmäßigen Abständen Kratzer auf dem gesamten Umfang.
Die Klinge kippt, wenn ein Ende der Klinge an der Trommel klebt, aber nicht abrutscht. Die Klinge klappt dann über ihre gesamte Länge zurück, während sich die Trommel dreht, und hinterlässt einen tiefen Kratzer in der Trommelbeschichtung, der sich spiralförmig über den gesamten Umfang erstreckt. Eine Klinge trägt diese Art von Kratzer auf dem gesamten Umfang einer kleineren, schneller rotierenden Trommel schneller ab als auf einer größeren, langsamer rotierenden Trommel. Nachdem die Klinge vollständig zurückgeklappt ist, reibt ihre Rückseite während der Drehung an der Trommel und verursacht weitere Kratzer in der Beschichtung.
Ein Umkippen der Klinge kann auch auftreten, wenn die Mitte der Klingenkante aufgrund einer unzureichenden Schmierung während der Drehung an der Trommel hängen bleibt und nicht abrutscht. In diesem Fall kippt die gesamte Klinge auf einmal nach hinten und erzeugt einen einzelnen tiefen Kratzer in der Trommelbeschichtung. Weitere Kratzer entstehen, wenn die Rückseite der Klinge während der Drehung an der Trommel reibt. Außerdem kann die Klinge aus ihrer Halterung gerissen werden, wodurch der Klingenkleber an der Trommel haften bleibt.
Rütteln und Umkippen der Klinge sind bei Organic PhotoConductor (OPC) Trommeln häufiger als bei Trommeln, da eine "klebrige" Urethanklinge eher an einer "klebrigen" OPC-Oberfläche haftet als an einer eher glasartigen Oberfläche. Darüber hinaus sind Schäden durch Rütteln oder Umkippen der Klinge bei Trommeln wahrscheinlich schwerwiegender, da OPC-Beschichtungen weicher und anfälliger für Kratzer sind als Beschichtungen aus Selenlegierungen.
Arten von Schmiermitteln
Trommeln Trommelreinigungsklingen mit bereits aufgetragenem Schmiermittel sowie solche, die in Kopierern mit einem automatischen Trommelschmierzyklus unter Verwendung von Toner eingebaut sind, erfordern in der Regel keine zusätzliche Schmierung vor dem Einbau. Bei Trommeln Klingen, die ohne vorab aufgetragenes Schmiermittel geliefert werden und keinem Schmierzyklus unterliegen, sollten Servicetechniker jedoch manuell ein Schmiermittel wie Zinkstearatpulver auftragen oder die Trommel und die Klinge mit neuem Toner schmieren, der Schmierzusätze enthält. Bei ordnungsgemäßem Auftragen minimieren Zinkstearat oder neuer Toner die Wahrscheinlichkeit von durch die Klinge verursachten Schäden an der Trommelbeschichtung. Die meisten OEMs empfehlen eine dieser Schmiermittelarten. Diese Empfehlungen variieren je nach OEM und Kopierermodell und sollten bei der Installation von Trommeln Klingen befolgt werden.
Zinkstearatpulver sollte ausschließlich zur Schmierung von Trommeln aus Selenlegierung Trommeln den dazugehörigen Schabern verwendet werden, da seine relativ große Partikelgröße zu leichten Abriebspuren auf der weicheren, physikalisch empfindlicheren Beschichtungsoberfläche einer OPC-Trommel führen kann. Zur Schmierung Trommeln aus Selenlegierung, OPCs und den dazugehörigen Schabern kann neuer Toner verwendet werden.
Katun bietet Zinkstearat-Pulver in Streubeuteln an, die eine einfache und bequeme Anwendung auf Trommeln Trommelreinigungsschabern ermöglichen. Der Servicetechniker klopft den Beutel leicht gegen die Trommeloberfläche, während er die Trommel langsam dreht, um das Schmiermittel gleichmäßig aufzutragen. Um den Schaber gründlich und gleichmäßig zu schmieren, klopft der Servicetechniker den Beutel leicht über die gesamte Länge der Schaberkante. Es ist besonders wichtig, die Enden der Schaberkante gründlich zu schmieren.
Eine ordnungsgemäße Schmierung der lichtempfindlichen Trommeln der Trommelreinigungsblätter mit Zinkstearat oder neuem Toner vor dem Einbau sorgt dafür, dass sich die Kante des Reinigungsblatts reibungslos über die Trommeloberfläche bewegen kann. Dieses Verfahren verhindert schwere Beschädigungen der Trommelbeschichtung durch Probleme im Zusammenhang mit den Reinigungsblättern, wie z. B. das Flattern oder Umklappen der Blätter.
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